#1 Ich hasse, wenn die Badtür klemmt, und sich nicht richtig einhängt.
#2 Ich hasse, wenn ich vorm Bad Schlange steh und dadurch zu spät zur Uni geh.
#3 Ich hasse, wenn die Sicherung rausgeht, auch wenn man beim Wäschen das Rädchen weiter dreht.
#4 Ich hasse, dass in der Küche der Abfluss nicht geht, und unter der Spüle ein Eimer steht.
#5 Ich hasse, wenn mein Schlüssel in der Tür klemmt und Sie nicht aufgeht..
#6 Ich hasse, wenn kein kaltes Wasser im Kühlschrank steht.
#7 Ich hasse, dass wir keine Gefriertruhe unser Eigen nennen, und deshalb ständig zum ReWe rennen.
#8 Ich hasse, wenn ihr was gegen Sandwich Toast sagt, obwohl ich den so gerne mag.
#9 Ich hasse, dass du doch daß Beste bist, grad weil man nie alleine ist.
#10 Ich hasse, dass ich dich nicht hassen kann, denn ohne Dich wär icht nicht mal halb so Gut dran.
“Loli ist zum Knutschen da……..” so das Sprichwort………ist sie aber eben nicht, oder besser gesagt nicht in erster Linie.
Die Rede ist von der Lolita Bar Kassel.
Denn Hauptsächlich ist sie dazu da sich mal so richtig schön um den Schlaf zu bringen, wenn man doch eigentlich morgens früh gegen 9 Uhr raus zur Heinrich Plett fahren muss. Ums gleich klarzustellen, ich war da und konnte sogar dem Seminar folgen. Zur Entschädigung gabs einen kleinen Filmbeitrag von Germanys Next Topmodel ….. oder wars zur Strafe? Didaktisch Wertvoll wars jedenfalls nicht. Der Abend in der Oben genannten, oft verwünschten, aber doch geliebten Lolita Bar wars umso mehr. Wenn man also nach nur rund 3,5 Stunden Schlaf topfit zum Seminar erscheint, ist das eine Sache, sich an alles zu erinnern die andere. Da dieser Punkt aber auch geglückt ist, könnte man von der ersten offiziell geglückten Loli Einführung reden. Die anderen Male kann man also getrost vernachlässigen und Errinerungstechnisch auch zu einem Aufenthalt zusammenfassen.
Doch was mir geglückt ist muss ja nicht für alle zählen. Wenn wir da den Jo nehmen der auf die Frage “Ist Jul da ich hab ihr nicht aufgemacht?” Antwortet: “Keine Ahnung ich auch nicht”, es aber eben doch gemacht hat ist das schon für den Verlauf des Abends bezeichnend. Für den Charakter von Jul ebenfalls, wenn sie gerade die Person wecken will um in die Wohnung gelassen zu werden, die früh raus muss. Mich. Und dass nur weil sie ne halbe Stunde länger bleiben musste. Tja war nur deshalb nicht von Erfolg gekrönt, weil sie sich vertippt hat. Karma. Naja aber eigentlich is sie ja ganz nett :P
Davor waren wir übrigends in der Mutter. Immerwieder chillig, seit ich eingesehen haben dass ein Mexikaner nicht annähernd etwas ist, was ein gesunder Mensch trinken sollte.
Mutter werdet ihr euch fragen liebe Internetgemeinde… da war doch was…. genau! Eben dieser Laden ist Namensgebend für unsere WG. Wortspiele wie “Was geht heut Abend? Deine Mutta” sind nicht nur naheliegend sonder auch erwünscht. N bissl Quatsch und Spaß muss schon erlaubt sein ;)
In diesem Sinne.
Die nächste Loli kommt bestimmt und vill sieht man sich dann auf ein gut badisches Zäpfle . :)
passender Song des Abends:
“Legion of Doom - Lolitas Medicine”
Bis bald hab euch lieb passt auf euch auf wir sehn uns see you later alligator usw blabla
Micha
… in der Historie.
Wie das alles begann?
Mit mir natürlich und den anderen zwei Knalltüten, die mittlerweile durch die weltbesten Mitbewohner ersetzt wurden. Irgendwann im Oktober 2009 zog es auch mich Faulpelz mal in Richtung Zukunft und landet irgendwie zufällig in Kassel. Allein. Niemand kannte mich. Ich kannte niemanden.
So zog ich in der MotherWG, die damals noch nicht die MotherWG war, sondern einfach nur eine WG. Im Laufe der Zeit entschieden sich meine beiden damaligen Mitbewohnerinnen, dass so eine StudentenWG nichts für sie sei. In einer stillen Ecke, muss ich gestehen, freute ich mich über die Nachricht und kicherte in mein Fäustchen.
Endlich konnte ich Gott spielen und mir meine perfekte WG kreiren. Also her mit den Bewerbern … das Casting begann.
Das Jul-Casting:
OmG. Wieviel furchtbare Mädchen es gibt. Nachdem Alex im Januar ausgezogen war stand fest, dass mir erstmal ein zweites Mädchen in die Bude kommt. Dumme Models. Stinkende Ökos. Nervige Paranoide. Die Hoffnung war schon fast aufgegeben.
Doch eines verkaterten Morgens klingelt es an meinem Türchen und da stand sie. Verfroren, klein und lächelnd. Ernsthaft waren ihre ersten Worte: “Geil! Ihr wohnt ja direkt neben der Mutter.” Ding Ding.
Das waren DIE Codeworte! Jul war ab da an mein. Muha. Mein teuflischer Plan begann zu keimen und bald sollte das Werk vollbracht sein.
Nachdem Jul eingezogen war verabschiedete sich auch die liebe Nini aus unserer WG und wir beschlossen: Ein Mann muss rein!
Das Micha-Casting:
Nachdem allerlei verrückter Typen vorgesprochen hatten (unter anderem Transen, Sachsen und wieder diese Ökos), schneite eines Tages völlig unverhofft und mega verpeilt der Micha in unsere Küche herein.
Da saß der Knabe nun. Wuschelkopp, Feinripphemd unter kariertem Shirt und vor allem ziemlich schüchtern. Aber Jul und ich ahnten schon zu diesem Zeitpunkt. Dieser Kerl … mit dem wird man saufen können (bestätigt!!!).
Letztendlich fiel unsere Wahl also auf ihn und wenige Wochen später zog er in das hintere, rechte Zimmerchen und mein Werk ward vollbracht. An dieser Stelle folgendes Szenario vorstellen: Ich, ein spitzer Felsen im Meer, hohe Wellen, ein Gewitter, Donner, Blitze. Mit Fäusten in die Hüften gestemmt kicher ich finster mit teuflischer-verrückter Lache vor mich hin. Es war geschehen. Die Schöpfung der perfekten WG. Muha. Ich fühlte mich wie Gott.
Glücklich über meine erste göttliche Tat kam ich nicht umhin mich zu fragen: Und was nun? Ziel erreicht. Aber das kann es doch nicht gewesen sein?! Wir brauchen Herausforderungen!!
Also raus mit den Superheldenkostümen und auf auf! Next Stop: Chaotischste WG Kassels!
Berichterstattung folgt.
Tschüß, Eure Krissi.
….möchte ich das dritte Mitglied unsere WG vorstellen.
Die Krissi, sozusagen die Mutter der MutterWG, die (meistens) alles im Griff hat.
Eine sehr gute Zuhörerin, und noch bessere Freundin. Mäusemama. Bei ihr sind Ecken wie geleckt, denn sie wird schließlich Architekt!
Sie kann pfeifen und auch schön singen und ist immer gut drauf, wenn sie nicht gerade gewissen männlichen Wesen (die es dann aber auch verdient haben) den Sch**** abschneiden will….^^
Raucherin, und was ich auf keinen Fall vergessen darf, eine der weltbesten Köchinnen und Zigarettendreherin. Sehr geduldig, da sie es seit 4 Monaten nicht aufgibt, mir beizubringen wie man richtig Zigaretten dreht.
Bald ist zum Glück wieder der langersehnte Mittwoch, an dem endlich die Mutter wieder ihre Pforten öffnet.
Wundert euch nicht wenn ihr in Zukunft 2 Mexikaner an der Bar sehen werdet^^
Bis denne Antenne
eure Jul
Let me introduce our sweet WG-Tussi — Jul!
Klein. Verständnisvoll. Klein. Verfressen. Klein. Liebenswert. Klein. Biersäufer. Fuchsig. Klein. Niedlich. Raucherin. Klein. Wirtschaftsromantistikstudentin. Klein. Flummi. 22. Ihre Haare! Klein. Und last but not least: Klein.
Standen wir zwei beiden WG-Mädchen doch heute früh tatsächlich vor dem Mäusekäfig und waren geradezu betäubt und hypnotisiert von allerlei Spielerei in der Mäusewelt. Coke (schwarz), Bier (braun) und Milch (ihr könnt es Euch denken…) tobten wie gewohnt durch den Mäuse-Abenteuer-Spielplatz. Doch ein lautes “Oooh, schau mal!” kündigte an, dass das erste Mäusebaby zum allerersten Mal das schützende Haus verließ.
So Glotzen wir geschlagene 10 Minuten durch die Scheibe und beobachteten den kleinen Säuger, wie er völlig verwirrt durch den Käfig tapste. Stundenlang könnte man uns so beschäftigen. Wenn da die Uni nich wär.
Mädchen …
Stellen wir doch erstmal das männlichste und älteste Mitglied der MotherWG vor. Der Micha.
Niedlich. Putzig. Pelzig. Kuchen-in-Klo-Schmeißer. Größter Chaot. Currywurstkoch. Student. 26. Single (!!!). Biertrinker. Künstler. Zocker. Fußballfreak. Nichtraucher.
Eben lecker bekocht wurden und abgepackten Kartoffelsalat gegessen. Rotes und schwarzen 5,0er getrunken und das Julchen getröstet.Schön wieder da zu sein.
Blöder Toni.
Pupsgesichtige Grüße
Krissi